Wissenschaftler wegen Entdeckung gefeuert – und jetzt rehabilitiert

Mark Armitage entdeckte als Wissenschaftler an der «California State University Northridge» (CSUN), dass ein Dinosaurier-Knochen, Weichgewebe enthielt – ein Hinweis darauf, dass er nicht Millionen von Jahren alt sein kann. Das war ein Fund, der die Evolutionstheorie ins Wanken brachte, was der Forscher betonte. Mark Armitage wurde gefeuert. Seither hat für den Professor eine Odyssee begonnen – die nun mit einer sechsstelligen Abfindungssumme endet.
«Weichgewebe in einem Dinosaurierknochen zerstört die Jahrmillionen. Dinosaurierknochen können nicht so alt sein, wenn sie Weichgewebe enthalten», hatte Armitage in einem Youtube-Video festgehalten. «Die Jahrmillionen sind die Stütze der Evolution. Wenn man die Jahrmillionen nicht hat, hat man die Evolution nicht. Die ganze Diskussion um die Evolution endet, wenn die Erde jung ist. Man kann die Evolution von der Wandtafel entfernen, wenn Weichgewebe in den Dinosaurierknochen zu finden ist.»

Der Fund
2010 war Armitage als Wissenschaftler angestellt worden, er hatte bereits 30 Artikel in wissenschaftlichen Journalen auf seinem Spezialgebiet – als Mikroskopierer – veröffentlicht. Er ist Vertreter einer Junge-Erde-Sicht.
Dann grub er bei der berühmten Hell-Creek-Ausgrabungsstätte in Montana, wo er das bislang grösste Horn eines Triceratops entdeckte. Unter dem Mikroskop machte er eine sagenhafte Entdeckung: Er fand unversteinertes, unverwestes Weichgebe.
Wäre dieser Dinosaurier wirklich 65 Millionen Jahre alt, könnte weiches Gewebe unmöglich noch enthalten sein, so Armitage.

«Wird nicht toleriert»
Die Publikation von Armitage wurde aber nicht toleriert. Ein Biologie-Professor kam damals in sein Büro und sagte: «Wir tolerieren ihre Religion in diesem Departement nicht.»
Doch Armitage gab nicht klein bei. Denn Professoren und Studenten hatten seine Arbeit – er verantwortete das Mikroskop-Labor – gelobt. Eine Gerichts-Odyssee begann, der Wissenschaftler pochte auf sein Recht. Zunächst schob die Universität vor, es habe sich lediglich um eine Restrukturierung der Biologie-Abteilung gehandelt und nicht um religiöse Diskriminierung.

Nun zahlt die Universität eine sechsstellige Summe, um den Fall beizulegen – und zu verhindern, dass das Thema lange und öffentlichkeitswirksam vor Gericht weiterverfolgt wird. Armitages Anwalt Alain Reinach: «Sie würden diese Summe nicht zahlen, wenn sie nicht wüssen, dass das Recht auf unserer Seite ist.»

Autor unbekannt (Teismann)

Quelle

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