Aktuell: „Ehe für alle“ und jetzt die erste Klage eines Spenderkindes gegen eine Münchner Samenbank.

Mit der „Ehe für alle“, wird es solche „künstlichen“ Kinder jetzt noch viel öfters geben.
Aber es geht ja schließlich um die Selbstverwirklichung der Erwachsenen und nicht um das Wohl der Kinder, oder? Ja, dies wird die Zukunft sein, dass es nicht wenige sind, die auf der Suche nach ihren Wurzeln sind. Irgendwann möchte man wissen, woher das Genmaterial kommt, dass man in sich trägt und weitergibt. Die eigenen Kinder und Enkelkinder wollen es irgendwann auch wissen. Und die Kinder von zwei lesbischen Müttern, die aus einer dänischen Datenbank stammen, wollen die nicht wissen, wer der Vater ist? Haben sie kein Recht darauf? Weit schlimmer ist es aber, wenn deutsche Männer nach Indien fahren und dort arme Frauen zu einem Stück Nutzvieh degradieren, verharmlosend Leihmutterschaft genannt. Der jungen Frau aus München wünsche ich jedenfalls viel Glück, auch, wenn man befürchten muss, dass sie erfolglos bleibt.