Schöpfungsmythen damals – Wir dagegen glauben heute an den Evolutionsmythos

Die Menschen früherer Zeiten hatten oft merkwürdige Vorstellungen von der Entstehung der Welt.

Ein paar Kostproben:

Die Babylonier:
Marduk, der Stadtgott Babylons, tötete die Göttin Tiamat, die das Salzwasser verkörpert. Er spaltete ihren Körper in zwei Hälften. Aus der einen Hälfte bildete er den Himmel und aus der anderen Hälfte die Erde.

Die Pima-Indianer:
Aus der undurchdringlichen Finsternis trat plötzlich der erste Mensch. Er nahm einen Stein aus seinem Herzen, zerbrach ihn in kleine Kieselsteine, warf sie hoch in die Luft – so wurde das Universum gemacht.

Die Bewohner der Haida Gwaii:
Am Anfang gab es nur Wasser. Als das Wasser sich zurückzog, wurde nach und nach die Erde sichtbar. Der große Rabe flog umher und hörte plötzlich ein Wimmern, das aus einer Muschel drang. Als er die Muschel mit seinem Schnabel aufpickte, kamen die ersten Menschen heraus und bevölkerten von Haida Gwaii aus die ganze Erde.

Die Isländer:
Aus dem Körper des Riesen Ymir wurde die Welt gebildet. Aus seinem Fleisch entstand die Erde, aus den Knochen die Berge, aus dem Schädel der Himmel und aus dem Blut das Meer.

Jedes alte Volk hat seine Schöpfungsmythen, von denen etliche mündlich oder schriftlich überliefert wurden. Aber wenn man in eins der ältesten Bücher der Weltgeschichte hineinsieht, wird man skurrile Schöpfungslegenden vergeblich suchen. Mit eindrucksvollen und schlichten Worten beschreibt das erste Buch Mose das großartige Werk der Schöpfung.

Der allmächtige Gott gebot und es stand da. Wenn man den Schöpfungsbericht in der Bibel liest (1. Mose 1-2), fühlt man sich direkt in die Gegenwart Gottes versetzt!

Gerrid Setzer

Quelle

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