Falsches Gottesbild?

Liebe Mitleser,
ja, ein falsches Gottesbild ist in der Tat fatal, aber ich meine, dass nicht die Frage, ob wir angenommen sind, oder ob wir genügen, in uns Angst erzeugt, sondern, ob wir einen Gott haben, der für uns einsteht, der für uns ist und uns, wie bei David gegen Goliath, die Kraft schenkt zu siegen.
Einen Vater, auf den wir uns verlassen können und der uns durch trägt, egal welcher Feind uns begegnet.
Es herrscht immer mehr das Gottesbild, dass unser Vater nicht eingreift, weil ER ja die Liebe ist und die Liebe immer nur lieb ist und deshalb auch nicht straft, nicht seine Gerechtigkeit durchsetzt, sondern sich höchstens wegdreht und wir im Zweifelsfall uns selbst überlassen sind, als würde die Liebe nicht für die SEINEN einstehen.
Einen Gott, der keine Sintflut geschickt hat und auch kein Endgericht bringen wird, weil ER niemals tötet, also einen vollkommen passiven Gott, der nur zuschaut, niemals eingreift und sich im Endeffekt um nichts kümmert.
So, oder so ähnlich, wird der Gott der Liebe verstanden und immer mehr gepredigt.
Solch einen Gott haben Josua und Kaleb nicht gekannt, und die Schrift bestätigt einen solchen Gott auch nicht.
Das gelobte Land einzunehmen, zu kämpfen und auch zu töten, war SEIN Auftrag.
Aber leider haben 10 von den Zwölfen dem Vater nichts zugetraut, und dies hat ihnen Angst gemacht!
Währenddessen Josua und Kaleb wussten, welchen kraftvollen, machtvollen, durchsetzungsstarken Herr der Heerscharen sie zur Seite stehen haben.
Auch David hat sicherlich beim Kampf gegen Goliath nicht gezweifelt, ob er angenommen ist, ob er vom Vater geliebt ist, hatte keine Angst davor, nicht zu genügen, und auch keine Angst vor Strafe/ Gericht usw., weil sein Vertrauen auf die Stärke des Allmächtigen gerichtet war, auf seinen Schutz und das ER, für ihn töten würde, wie es ja auch der Fall war, denn Goliath starb, weil es Jahuwah so wollte, denn sein Wille geschieht.
Die absolute Gewissheit, dass David den handlungsbereiten und durchsetzungsstarken Allmächtigen an seiner Seite hatte, der auch bereit ist, für SEINE, die gerechte Sache zu töten, hat ihm die Angst genommen und ihm den Mut geschenkt, sich Goliath zu stellen und ihn zu besiegen, weil David von Jahuwah geliebt wurde.
Angst ist nicht in der Liebe.
Josua 1 Vers 9
-Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! denn Jehova, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst.-
Elberfelder 1905
Was macht ein solcher Vers für einen Sinn, wenn Jahuwah nicht bereit wäre auch zu handeln und Gewalt ein zu setzten?
Dann wäre es doch egal, ob er mit uns überall hin geht, was macht dies für einen Unterschied, wenn er mich nicht siegen lässt und beschützt?
Jeder liebende Vater wird sein Kind notfalls mit machtvollem Eingreifen vor Schaden bewahren, – egal wie groß die Übermacht ist – erst Recht unser Vater im Himmel.
Die Angst, die in den Gläubigen immer mehr wächst, beruht meiner Meinung nach nicht darauf, dass der Vater, uns, als seine Kinder, etwas antut (also bestraft), sondern, dass ER uns nicht beschützt, was ER ja auch nicht tun kann, wenn man davon ausgeht, dass ER seine Gerechtigkeit niemals mit aller Konsequenz durchsetzt, weil die Liebe niemanden etwas antut.
Ein Gott,  dessen Liebe als Handlungsunfähigkeit und alles erdulden dargestellt wird, bietet keinen Schutz und dies macht Angst.
Liebe ist die stärkste Kraft auf Erden und befähigt jeden Menschen, der liebt, für den geliebten Menschen bis zum Tod zu kämpfen.
Und was schrieb David, -zermalme meine Feinde-.
Das hätte er wohl nicht geschrieben, wenn er davon ausgegangen wäre, dass Jahuwah sowieso niemals etwas tut, weil er viel zu lieb dazu ist.
Und aus Angst, vor dem Allmächtigen nicht bestehen zu können, ein Gottesbild zu erfinden, das einen vollkommen handlungsunfähigen Gott kreiert, wider der Aussagen in der Schrift, führt beim Menschen zur Angst, weil er sich dann schutzlos fühlt.
Wie kann ich meinen Kindern sagen, dass ich sie liebe, wenn ich sie nicht beschütze und auch bereit wäre für sie zu kämpfen?
Nach dem Motto:
-Ich liebe Dich, aber ich überlasse Dich Deinem Schicksal-?
Wer kann gegen dich Sein, wenn der Allmächtige für dich ist, aber was nutzt ein Allmächtiger, der nicht eingreift?
Ja, der wird auch uns nichts tun, aber er tut auch nichts für uns, weil er nur ein Statist in unserem Leben ist, ein passiver Beobachter, so verstehe ich die Schrift nicht.
Und so stimme ich zu, ein falsches Gottesbild kann uns Angst machen und ein richtiges Gottesbild kann uns Kraft schenken und Mut machen, weil wir Sieger sind, weil uns niemand aus der Hand des Allmächtigen reißen kann und weil wir uns freuen können, in Not, in Bedrängnis, in Anfechtung, in Folter, weil SEINE Macht und Stärke uns siegen lässt, weil ER unser Beschützer ist und weil es schrecklich ist, in die Hände des Allmächtigen zu fallen und so sollten sich unser Feinde, die auch die Feinde, des Allmächtigen sind, weil wir seine Kinder sind, lieber in Acht nehmen, denn sie wissen nicht, mit wem sie es zu tun haben!
Der Allmächtige Jahuwah ist der Herr der Herrscharen und der Stärkste überhaupt, weil IHM ist nichts unmöglich, weil er groß und mächtig ist und sein Wille geschieht, bei Ihm können wir uns bergen, weil er uns beschützt.
Er kann es und er tut es!
Wir brauchen keine Angst zu haben, wir brauchen nur Glauben, weil uns nach unserem Glauben geschieht und wenn wir glauben, dass Jahuwah nicht für uns einsteht und auch nicht kämpft, dann wird es auch so sein, weil wir es glauben und IHM somit seine Macht und SEINE Handlungsbereitschaft absprechen.
Der Zweifel an IHM bringt uns zu Fall!
Ich glaube fest daran, dass mich Jahuwah durch alle Not trägt und auch für mich bereit ist zu töten, weil ich für meine Kinder auch töten würde.
Ich glaube fest, dass Jahuwah sich durchsetzt und handelt und wir bis zum Schluss durch diese Zeiten kommen, weil mein Vertrauen auf die Macht und die Kraft SEINER Hände beruht.
Angst ist nicht in der Liebe und ich fürchte mich nicht, weder vor dem Jetzt, noch vor der Zukunft, weil ich Jahuwah, mein Schild und mein Schutz, sicher um mich weis.
In diesem Sinne, ist das Gottesbild, welches ich habe schon sehr entscheidend, weil es etwas mit mir macht,
– Angst (mangelndes Gottvertrauen) oder Liebe (Mut und Sicherheit)-!
Lieben Gruß
Andreas

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