Es wäre an der Zeit, dass de-facto-Staatskirchentum in Deutschland zu beenden

Wäre es nicht konsequent, die EKD würde allen kirchlichen Status ablegen und sich stattdessen als neue politische Partei etablieren?
Bei den vielen inhaltlichen Übereinstimmungen der alteingesessenen Parteien fiele es sowieso nicht mehr auf, wenn es noch eine weitere ähnliche gäbe. Wir Christen fordern von einer Gemeinschaft, die sich christlich nennt, eine unverkürzte „kompromisslose“ Verkündigung des Evangeliums.

„Deutliche Kritik am evangelischen Kirchentag hat am Donnerstag am Abend die deutsche BILD-Zeitung geübt. Bild-Reporter Ralph Schuller stellte sich die Frage, ob er angesichts des Auftretens von Barack Obama, bei dem er seine Gesundheitsreform verteidigt und der Verteidigung der Flüchtlingspolitik durch Angela Merkel und „Alle streiten über die Afd“ das ganze nicht eher ein EKD-Parteitag sei. „Eine halbe Million Christen treten jährlich aus der Kirche aus. Nur die Hälfte der Christen glaubt noch an die Auferstehung. Feuer unterm Kirchendach!“, stellte Schuler dann fest und meinte, dass ein Kirchentag wichtig sei, aber ein Kirchentag, bei dem alle über alles reden, verzichtbar sei.“ kath.net

„Show, Event, Sensation – zu mehr scheint man kaum noch imstande zu sein. Die innere Leere tönt jedoch um so lauter…“
Die Frage ist aber auch: Warum machen die Leute da mit? Warum bedenken Tausende von Besuchern Obama mit frenetischem Beifall? Denken die Beifallklatscher nicht mehr daran, dass dieser Präsident sich jede Woche eine Namensliste geben ließ als Vorlage für geplante Drohnenangriffe? Wie 70.000 Kirchentagsbesucher einen mörderischen Politiker frenetisch bejubeln bleibt für echte Christen ein Rätsel. Hätten die Amerikaner nicht den Nahen Osten in Brand gesteckt, den Irak, Libyen, Syrien ins Chaos gestürzt, die Migrationskrise hätte es überhaupt nicht gegeben. Bei all ihrem Tun wurden die Herren Bush und Obama tatkräftig von Frau Merkel unterstützt. Nun lassen sich die beiden letzteren in Berlin für ihre „humane Flüchtlingspolitik“ feiern. Es mutet an wie in einem Tollhaus oder auf einem Narrenschiff! Eine Kirche, die sich derart entblödet und sich zum Handlanger der Mächtigen erniedrigt, die verspielt jegliche Achtung. Hoffentlich ist dies ein letztes Aufbäumen, wenn sie schon Obama als Zugpferd brauchen, der ja ein Kämpfer für die Abtreibung und Homolobby ist. Wo ist da Jesus?

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