Anfrage an das Präsidium des Kirchentags (“Du siehst mich”.): Was hat ein Drohnenmörder als Gast auf Ihrem Kirchentag zu suchen?

Es berührt mich unangenehm, daß ein Treffen zwischen den angeblich jetzt oder früher „mächtigsten Männern und Frauen der Welt“ (Obama und Merkel) als Höhepunkt des Kirchentages gefeiert wird. Das Treffen des Ex-US-Präsidenten Barack Obama mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel ist doch Wahlhilfe pur. Und die evangelische Kirche spielt da mit. Die „Mächtigen“ standen ursprünglich nicht im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Diese Mächtigen garantieren den Einfluss der Kirchen. Ich finde es einfach peinlich, daß sich zum Kirchentag wieder wie zu anderen Großveranstaltungen die „üblichen „Verdächtigen“, Prominente aus Medien und Politik, versammeln und das große Wort führen. Wahrscheinlich tun sie gut daran, sich nicht auf Schutz von oben zu verlassen, sondern lieber auf massenhaft auftretenden polizeilichen Sicherheitsvorkehrungen.
Die christlichen Kirchen sind keine Parteien! Oder doch?
Wenn sich die Kirchen von der Politik vereinnahmen lassen, haben sie sich von ihrem Grundauftrag weit entfernt.
Denn der Auftrag von Jesus an Petrus lautete Gottes Wort in aller Welt zu verkünden und eben nicht das Wort von Frau Merkel, von Herrn Obama oder von Herrn Lammert.
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, entgegnete Jesus dem Pilatus.
Er hätte in dem von den Römern besetzten Palästina auch Politik gegen die Besatzungsmacht betreiben können. Hat er aber nicht.
Die Kirchen sollten sich wieder ihrer Wurzeln besinnen und das Irdische den Politikern überlassen. Dann würden möglicherweise auch wieder in die Gottesdienste kommen. Bekenntnis eines Ungläubigen: Wenn die Kirchen selbst so leben, wie Jesus vor 2000 Jahren, trete ich wieder ein.

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