Am 27. Mai 1676 starb Paul Gerhardt

O Haupt voll Blut und Liedern
Der protestantische Poet Paul Gerhardt, geboren am 12. März 1607, ist der größte Lied-Dichter Deutschlands. Fast 140 Kirchenlieder hinterließ er. Zum 400. Geburtstag wird die Erinnerung an Gerhardt wieder belebt. Zum Mitsingen!

Bach, Goethe, Mozart, und nun, 2007, Gerhardt – Paul Gerhardt. Deutschland gedenkt des evangelischen Prediger-Poeten, der vor 400 Jahren, am 12. März 1607, im damals kursächsischen Gräfenhainichen geboren wurde. Mit Themen-Gottesdiensten, Konzerten und Ausstellungen feiert die EKD zwölf Monate lang den Barockdichter.
Seine „Tröstelieder“ (Theodor Fontane) zählen zum Kernbestand unseres hymnologischen Gedächtnisses. Seine Dichtung gehöre neben Luthers Bibelübersetzung und Grimms Märchen zu den bekanntesten deutschen Texten überhaupt, sagt der EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber. Für die englische Übersetzerin Catherine Winkworth (1827-1878) spiegelten sie gar den „eigentlichen Genius des deutschen Volkes“ wider. 31 Schulen in Deutschland tragen Gerhardts Namen; nur ein anderer Großer des Protestantismus bringt es mit 46 auf mehr: Martin Luther.

„O Haupt voll Blut und Wunden“
An die 30 von Gerhardts insgesamt 139 Liedern finden sich heute noch im Evangelischen Gesangbuch, und auch im katholischen „Gotteslob“ ist er vertreten. Sein Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“ wurde schon 30 Jahre nach seinem Tod 1676 in Lübbenau in katholische Gesangbücher aufgenommen.

Quelle und weiterlesen: https://www.soulsaver.de/blog/am-27-mai-1676-starb-paul-gerhardt/

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