Die Kraft der Vergebung.

Erbarmungslos raste ein blutiger Bürgerkrieg Ende der 30er Jahre über die spanische Erde. Kommunistische Freischärler führten Krieg gegen nationale Franco-Truppen. Die Roten kämpften zugleich gegen den Gottesglauben. Entweihte Kirchen, brennende Dörfer, ermordete Priester und Ordensleute zeigten den Weg, den das rote Heer genommen hatte. Auch die Franco-Nationalen kämpften verbissen und hart gegen die Kommunisten, schonten aber die Kirche.

Als ein Trupp Nationaler nach hartem Kampf ein Dorf eroberte, fanden sie an einer Mauerecke einen schwerverletzten Rotgardisten. Als er die herankommenden Soldaten sah, hob er mit schwacher Gebärde die Hand und stammelte: „Einen Priester, holt mir einen Priester!“
„Fahr zur Hölle, rote Kanaille!“, fluchte einer der Nationalen. Doch sein Kamerad hatte Mitleid: „Ich hole einen Priester.“ Tatsächlich kam ein Geistlicher, der sich zu dem schwerverletzten Burschen beugte: „Sie wollen beichten?“, fragte er. „Ja, ich will beichten“, keuchte der Soldat.

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