Abgetriebene Kinder werden keine Facharbeiter und bezahlen auch keine Rentenbeiträge.

Seit mehreren Jahrzehnten wurde besonders den Gebildeten eingeredet, dass Kinder nur mühsam sind, viel kosten und die persönliche Freiheit beschneiden. Wer im Leben wirklich Spaß haben will, verzichtet besser auf den Nachwuchs oder beschränkt ihn zumindest auf ein Kind. Dann hat man wenigstens noch die Erfahrung der Schwangerschaft und kann seine pädagogischen Ideale ausleben. Über lange Zeit hinweg bekam man für die Ablehnung von Kindern sogar noch ein gutes Gewissen vermittelt, weil man ja ganz aktiv etwas gegen die katastrophale „Überbevölkerung“ der Welt unternimmt. Die wirklichen Motive waren gewöhnlich aber doch eher egoistisch. Man möchte möglichst viel erleben und konsumieren, wobei der Nachwuchs häufig stört. Kinder binden auch stärker an einen konkreten Ort und Partner. Die scheinbar unbegrenzte Freiheit wird auf diese Weise schmerzlich eingeschränkt.

Momentan wird in vielen Medien das offensichtliche Scheitern der chinesischen Familienpolitik diskutiert. Fast vierzig Jahre lang hatte der Staat Eltern höchstens ein Kind erlaubt. Das zweite Kind wurde mit einem Bußgeld belegt. Millionen von Kindern wurden infolge dieser Politik abgetrieben, ganz besonders weibliche Embryonen. Vor zwei Jahren (2016) nun haben die chinesischen Kommunisten umgelenkt. Jetzt ist auch ein zweites Kind offiziell erlaubt. Die Wirkung dieser Gesetzesänderung ist bislang jedoch ausgeblieben. Im vergangenen Jahr wurden im Reich der Mitte nicht mehr sondern rund 650 000 Kinder weniger geboren.

Quelle & weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Sicherheitsabfrage *

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere